Swiss Junior Open 2025, Langnau am Albis:
Bei den Swiss Junior Open 2025 erreichte ich das Viertelfinale und konnte dabei drei Top-30-Junioren Europas schlagen. Körperlich fühlte ich mich das ganze Wochenende über in absoluter Topform – ein Faktor, der sich insbesondere in den langen Matches bezahlt macht. Inzwischen bin ich es gewohnt, Partien über eine Stunde zu spielen, und ich kann jetzt auch in intensiven Phasen physisch voll dagegenhalten.
Der Turnierstart gelang mir hervorragend:
Runde der letzten 32: Gegen den Deutschen Alessio Fumagalli setzte ich mich klar mit 11:2, 11:3, 11:5 durch.
In der Round of 16 folgte ein erfreulicher Sieg gegen den Spanier Bernat Serna (Europa-Nr. 30), den ich nach starker Leistung mit 11:6, 11:2, 14:12 bezwang.
Im Viertelfinale traf ich auf den Tschechen Vojtech Martinovsky (Europa-Nr. 9). Leider zeigte ich genau dort mein schwächstes Match. Nach gutem Start spielte ich ab dem zweiten Satz zu viele ungenaue Längen und Breiten, zudem agierte ich mit zu viel Respekt. So musste ich mich mit 8:11, 6:11, 3:11 geschlagen geben.
In den Platzierungsspielen fand ich sofort wieder in die Spur zurück.
Zunächst gewann ich gegen den Spanier Alberto Mateo (Europa-Nr. 19) souverän mit 11:6, 11:6, 11:5.
Im abschliessenden Spiel um Platz 5 konnte ich einen besonders erfreulichen Erfolg feiern: Gegen Tamir Wiegenfeld, gegen den ich beim Dutch Junior Open im Sommer noch verloren hatte, setzte ich mich nach einem intensiven Fünfsätzer mit 9:11, 11:7, 11:7, 9:11, 11:7 durch. Gerade in diesem Match zeigte sich meine derzeitige körperliche Stärke deutlich.
Fazit: Mit vier Siegen aus fünf Spielen, starken Leistungen gegen Topspieler und dem Erreichen des Viertelfinals bin ich einigermassen zufrieden. Auch wenn das Match im Viertelfinale enttäuschend verlief, überwiegt klar das Positive – insbesondere, dass ich mich spielerisch sowie physisch weiter steigern konnte.
