Seit längerer Zeit hatte ich während und nach den Wettkämpfen/Trainings oft mit einem stark erhöhten Puls und Herzrasen zu kämpfen. Besonders in letzter Zeit verschlimmerte sich dieser Zustand. Nun wurde bei der jährlich stattfindenden obligatorischen sportmedizinischen Untersuchung bei mir das Wolff-Parkinson-White-Syndrom diagnostiziert. Dies ist eine angeborene Herzrhythmusstörung, bei der ein zusätzliches elektrisches Leitungsbündel zwischen den Herzvorhöfen und den Herzkammern existiert.
Vergangenen Donnerstag wurde ich deshalb im HerzGefässZentrum Hirslanden in Zürich operiert. Dabei konnte die zusätzliche elektrische Leitungsbahn, die für die Rhythmusstörungen verantwortlich war, erfolgreich verödet werden. Der Eingriff verlief sehr gut, und ich hoffe, dass das Problem damit dauerhaft behoben ist.
Für die bevorstehende Junioren-Weltmeisterschaft im Juli in Kanada versuche ich nun in der noch verbleibenden kurzen Zeit Schritt für Schritt wieder ins Training zurückzukehren und eine noch möglichst gute Vorbereitung zu gestalten. Ich freue mich darauf, bald wieder gesund und mit voller Energie auf dem Court zu stehen.
